lassen sich mit "Genuss" von selbigen, mit der Preiskeule verprügeln und mit dem Tiefpreisstiefel in den "Allerwertesten" treten um beim nächsten Jahresgespräch diese Stiefel wieder devot zu küssen. Dazu wird regelmäßig über schrumpfende Absätze und sinkende Renditen gejammert.
Alternative Vertriebsschienen, wie dem Getränkefachhandel werden die Deckungsbeiträge von zwei Seiten beschnitten, von der Seite Einkauf über restriktive Konditionssysteme und von der Seite Verkauf über Lock- und Kampfpreise die sich im Verbraucherbewustsein einbrennen.
Gier nach hl und der Kampf um Verkaufsflächen die den Massenabsatz ermöglichen hat vielen die Augen verkleistert. Es ist doch offensichtlich und nicht erst seit heute, dass Brauereien mit dieser Strategie am eigenen Ast sägen.
Auf dem Bierkongress in Köln wurde nun die Hinwendung auf Werte, wie regional und emotional orientierte Spezialitäten sowie Innovationen und Individualisierung herausgestellt, das ist ja sicher richtig, aber trauen sich die Verantwortlichen auch die dafür notwendige Schritte zu gehen?
Haben sie den Mut sich von der "bewährten" Strategie Masse über Preis loszusagen, auch wenn Absatzziele und Kapazitätsauslastung erstmal ins Wanken geraten und nicht mehr die Größe das Maß aller Dinge sein kann?
Wird nun manchem Braumanager einiges an "Selbstverständlichkeiten", wie sie auf dem Bierkongress herausgearbeitet wurden, bewusst oder hofft man, dass sich mit neuen Ideen die anderen die Finger verbrennen und man selbst den Hahn noch weiter aufdrehen kann? Auch um den Preis der wachsenden Abhängigkeit, dem Verlust von Markensubstanz und dem Abstieg ins untere Niveau?
Die vollständigen Zusammenfassungen des Bier-Kongresses finden Sie hier: http://bit.ly/bierkongress
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