Bleibt-Dran-Verschluss: Der Stöpsel der Zukunft

Vöslauer beweist erneut Pioniergeist

Bad Vöslau- Ab 3. Juli 2024 müssen Verschlüsse und Deckel von Getränkeverpackungen mit bis zu drei Litern Fassungsvermögen direkt an der Flasche befestigt sein. Das geht aus der Einwegplastik-Richtlinie (Single-Use Plastics Directive) der EU hervor, welche die Verringerung der Verschmutzung durch Einwegplastik zum Ziel hat. Die Vöslauer Mineralwasser GmbH engagiert sich seit Jahren konsequent bei den Themen Recycling, Nachhaltigkeit und Umwelt und legt seinen Fokus insbesondere auf den Bereich der nachhaltigen Verpackungstechnologien

 

Beispielhafte Innovation im Verpackungsbereich

 

Als erstes Unternehmen im deutschsprachigen Raum setzt der niederösterreichische Mineralwasserabfüller nun diesen Passus aus der Richtlinie um und präsentiert eine beispielhafte Innovation im Verpackungsbereich: Der Bleibt-Dran-Verschluss für die 4x1 Liter-Gebinde, welcher ab Frühjahr 2021 zum Einsatz kommen soll. Der heimische Marktführer setzt mit dieser Neuerung einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung bewusstem Umgang mit der wertvollen Ressource Kunststoff – und das vier Jahre früher als verordnet. 

 

Zukunftsinvestment durch Vorausdenken & Pioniergeist

 

Littering, also das achtlose Wegwerfen von Abfällen im öffentlichen Raum, stellt ein großes Problem für die Umwelt dar. Mit dem Verschluss, der direkt an der Flasche befestigt ist, sollen vermeidbare Plastikabfälle verhindert und Littering entgegengewirkt werden. Das Familienunternehmen unterstreicht mit dem Launch des Bleibt-Dran-Verschlusses sein nachhaltiges Engagement und stellt damit, nach Einführung der ersten Flasche aus 100 % rePET im Jahr 2018, erneut seinen Pioniergeist in Sachen nachhaltige Innovationen unter Beweis. „Und das tun wir mit Stolz, denn wir konnten bereits einige große Meilensteine schon viel früher als geplant erreichen, das tun wir auch jetzt mit dem neuen Bleibt-Dran-Verschluss“. Für uns ist es ganz klar und auch Voraussetzung, unsere Innovationen mit dem Umweltgedanken zu verbinden und unsere Produkte nachhaltig zu gestalten. So arbeiten wir nicht nur klimaschonend, sondern bauen auch unsere Vorreiterrolle im deutschsprachigen Raum immer weiter aus“, betont Vöslauer Geschäftsführerin Birgit Aichinger. 

 

Für gute Innovationen braucht es die richtigen Partner

 

„Wir freuen uns sehr, dass uns ein weiterer Meilenstein in punkto neue Verpackungstechnologie gelungen ist. Diese Innovation ist Ergebnis der guten Zusammenarbeit und der hervorragenden Expertise unseres österreichischen Partners ALPLA, wir sind starke Partner, und gemeinsam schaffen wir neue Möglichkeiten für mehr umweltbewusstes Verhalten“, so Herbert Schlossnikl, Vöslauer Geschäftsführer. „Wir sind ein Team, das gemeinsam an einem Ziel arbeitet und nicht lockerlässt, wir arbeiten schon lange zusammen und sind sehr gut aufeinander abgestimmt, konstruktiv, kritisch und erfolgversprechend“, ergänzt Werner Rosenberger, Leiter des ALPLA Werks im niederösterreichischen Steinabrückl. Ein weiterer Vorteil ist die unmittelbare Nähe des Kunststoffverpackungsherstellers, denn kurze Lieferwege sind ein weiterer wichtiger Aspekt des Nachhaltigkeitsgedankens bei Vöslauer.  

 

Genuss mit Benefit & ohne Kompromisse

 

Mit dem Bleibt-Dran-Verschluss müssen keinerlei Kompromisse in Sachen Qualität oder Trinkgenuss eingegangen werden: „Der neue Verschluss lässt sich genauso einfach aufschrauben wie bisherige Verschlüsse und der erfrischende Geschmack des natürlichen Mineralwassers bleibt unverändert“, erklärt Schlossnikl. Mit einer leichten Drehung kann man den Verschluss zur Seite klappen, so stört er weder beim Ausgießen, noch beim direkt aus der Flasche trinken. „Unsere Kund*innen sollen jederzeit die Möglichkeit haben, das beste Produkt in der nachhaltigsten Verpackung, das auch gut in ihren Alltag und zu ihren Bedürfnissen passt, zu wählen“, bringt es Birgit Aichinger auf den Punkt. „Durch ein Bändchen ist der Verschluss direkt mit der Flasche verbunden und kann folglich nicht verloren gehen“, so Aichinger weiter. Die Entsorgung erfolgt – gemeinsam mit der 100 % rePET Flasche – ganz einfach im gelben Sack oder in der gelben Tonne beziehungsweise in Deutschland gemeinsam mit dem Gebinde im Pfandautomaten.

 

Einführung im Handel bereits im Frühling 2021 geplant – sowohl in Österreich als auch in Deutschland

 

Die neue Verpackungslösung wird es mit Mitte/Ende März des Jahres 2021 im österreichischen und mit Ende Mai 2021 im deutschen Handel geben. Gestartet wird mit dem Bleibt-Dran-Verschluss auf allen Sorten des Mineralwassers in den 4x1 Liter Flaschen in Österreich und Deutschland, in weiterer Folge wird er auf alle Gebinde ausgerollt. Unter dem direkt auf dem Etikett der 1 Liter Flasche angebrachten Link voeslauer.com/bleibt-dran finden Interessierte nähere Informationen zum Bleib dran-Verschluss.

 

www.voeslauer.com/bleibt-dran

 

Über die Vöslauer Mineralwasser GmbH

Die Vöslauer Mineralwasser GmbH, mit Sitz im niederösterreichischen Bad Vöslau, ist mit mehr als 40 % Marktanteil die klare Nummer eins am österreichischen Mineralwassermarkt. Die Exportquote betrug im Jahr 2019 rund 18 %. Das Familienunternehmen beschäftigt aktuell 218 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und erzielte 2019 einen Jahresumsatz von rund 106 Millionen Euro. Für Vöslauer ist die nachhaltige, ressourcenschonende Produktion eine wichtige unternehmerische Verantwortung. Schon heute bestehen alle Vöslauer PET-Flaschen zu 100 % aus rePET (recycelten Flaschen) und das Unternehmen ist seit Anfang des Jahres CO2-neutral. Diese Meilensteine hat Vöslauer nun schon 2020, also fünf Jahre früher als geplant erreicht. Darüber hinaus wird das Glas-Mehrweg-Sortiment stetig weiter ausgebaut, Vöslauer ist der erste Mineralwasser-Anbieter in Österreich, der eine 0,5 l Glas-Mehrweg-Flasche im Handel anbietet.